20120215

Wie falsch es sich anfühlt, einen Menschen zu hassen, den man eigentlich lieben sollte...

Yeah, dieses Leben ist nicht immer dankbar / nein, dieses Leben ist nicht immer leicht / und manchmal denkst du, du bist ganz allein / und du begreifst nun, dass jeder auf dich scheißt / und du lässt jetzt deine Tränen raus und weinst / jeder versucht dir deine Träume auszureden / weil sie hoffen, dass du anfängst aufzugeben / und du fragst dich, wann hört er bloß auf der Regen / Können sie's einfach nicht lassen, auf dich drauf zu treten / du spürst die Blick und du weißt, du bist hier nicht willkommen / hier nicht willkommen, weil du hier keine Liebe bekommst / dieser Beton nennt sich Leben Junge und das sind Kopfschmerzen / und dieser Kopfschmerz lässt dich in nem Loch sterben / und keiner antwortet dir / ich bin wie du und du wie ich, es gibt eine Hand voll wie wir / denn morgen ist ein neuer Tag, hör auf dein Herz und versuch's / aber glaub mir, alles wird gut. // Und wenn sie meinen, du stehst nie wieder auf, dann lass sie reden Junge / zeig ihnen, das ist dein Traum, du wirst ihn leben / und beweis diesen Leuten, die niemals an dich geglaubt haben / das, was sie haben, kannst du auch haben / denn wenn sie meinen, du hast hier nix verloren / dann zeig es ihnen, zeig es allen, keiner hält dich mehr auf / komm lass dich fallen, heb den Kopf und blick einfach nach vorn / und jetzt versuch's, ich sag versuch's, alles wird gut. // alles wird gut man, du schaffst das schon / du bist den Neid und den Hass gewohnt / aber du hast Herz, wann wird das belohnt / und dieser Weg ist ein verdammtes Labyrinth / du hast Träume, obwohl Schlafwandeln dir nichts bringt / Hör auf deinen Instinkt, hör nicht auf die Leute, die reden / denn du siehst selbst, dass deine Freunde hier stehen / sei deinen Freunden nah, doch deinen Feinden noch näher / vergessen ist einfach, doch verzeihen ist schwerer / bleib wie du bist, auch wenn sie sagen, dass du nix bist / mach es für dich, glaub mir man, sonst packst du nicht / und packst du es nicht, ja dann scheißen alle auf dich / dann bist du alles und nix, und vor allem ein Witz / lass dich nicht runterziehen, dass dich nicht unterkriegen / sie haben das gleiche Ziel, sind selber unzufrieden / auch wenn es hart ist, wir werden alle Helden sein / auch wenn es nur für einen Tag ist, yeah. //  Und wenn sie meinen, du stehst nie wieder auf, dann lass sie reden Junge / zeig ihnen, das ist dein Traum, du wirst ihn leben / und beweis diesen Leuten, die niemals an dich geglaubt haben / das, was sie haben, kannst du auch haben / denn wenn sie meinen, du hast hier nix verloren / dann zeig es ihnen, zeig es allen, keiner hält dich mehr auf / komm lass dich fallen, heb den Kopf und blick einfach nach vorn / und jetzt versuch's, ich sag versuch's, alles wird gut. // und bist du unten, drücken sie dich noch ein Stück tiefer / noch ein Stück tiefer, noch ein Stück tiefer / steh, steh jetzt auf und zeig ihnen wer du bist / denn, bist du erst weg, dann weint keiner mehr um dich / und bist du unten, drücken sie dich noch ein Stück tiefer / noch ein stück tiefer, noch ein Stück tiefer / steh, steh jetzt auf und zeig ihnen wer du bist / denn bist du erst weg, dann weint keine mehr um dich. // Und wenn sie meinen, du stehst nie wieder auf, dann lass sie reden Junge / zeig ihnen, das ist dein Traum, du wirst ihn leben / und beweis diesen Leuten, die niemals an dich geglaubt haben / das, was sie haben, kannst du auch haben / denn wenn sie meinen, du hast hier nix verloren / dann zeig es ihnen, zeig es allen, keiner hält dich mehr auf / komm lass dich fallen, heb den Kopf und blick einfach nach vorn / und jetzt versuch's, ich sag versuch's, alles wird gut.  (Alles wird gut - Bushido)

Ich dachte, ich hätte es endlich geschafft, ich dachte, eure Worte könnten mich nicht mehr verletzen. Und ich habe mich auf die Zeit mit euch gefreut.
Doch dann habt ihr wieder angefangen, mir zu erzählen, dass ich nichts bin. Dass ich nie etwas sein werde - dass aus mir nichts wird. Ihr habt gesagt, ich sei dumm, und hässlich noch dazu.
Ich bin stolz auf mich selbst - endlich - und ihr macht den ganzen Stolz kaputt, drückt mich auf den Boden. Könnt ihr euch nicht vorstellen, wie sehr eure Worte in meinem Inneren schmerzen? Könnt ihr euch nicht vorstellen, wie schwer es für mich ist, von der eigenen Familie verstoßen zu werden?
Ihr wart nie für mich da, habt mich immer weggedrückt, runter, runter auf den Boden. Ich bin mit meinen Problemen und Schwächen zu euch gekommen - und ihr habt meine Schwächen ausgenutzt und mich auf den Boden gedrückt - mit Worten.
Ich war unten. Und ihr? Ihr habt mir nicht eure Hände gegeben, nein. Ihr habt mich noch weiter runter gedrückt, immer weiter runter.

Und jeden Tag sage ich Ja, ich bin glücklich. Und dann denke ich darüber nach, und ja, dann bin ich mir sicher, ich bin glücklich.
Plötzlich spüre ich, wie eine Träne sich den Weg über meine Wange runter auf den Boden bahnt - das ist der Moment, in dem ich realisiere, dass ich eigentlich gar nicht glücklich bin.
Ich denke nach, denke an das, was ich alles habe. Und ich denke, ich bin glücklich.
Doch tief im Inneren bin ich es nicht. Jeden Morgen gehe ich durch diese Tür, und tief in mir drin frage ich mich Warum. 
Wofür soll ich jeden Tag durch diese Tür gehen, wenn es mich im Endeffekt auch nicht weiter bringt? Warum bleib ich nicht einfach hinter dieser Tür? Warum schlag ich nicht einfach meinen Kopf gegen die Wand, bis kein Bild mehr drin ist? Warum kann ich nicht einfach alles ignorieren und vergessen? Warum halte ich diese Erinnerungen in meinem Kopf? Und wie lange noch?
Es tut so weh...


‎.. Irgendwann werdet ihr vielleicht aufwachen und feststellen, was euch an mir liegt .. :(

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