20131226

" if you turn your music up loud enough you can't hear the sad anymore "

Musik, so laut, dass ich nichts anderes mehr höre. Weder den Fernseher, noch die Leute draußen, noch meine eigene Stimme. Nicht einmal meine Gedanken kann ich mehr hören. Alles, was in meinem Kopf ist, ist die Musik. Die Melodie, der Text. Die Musik übertönt einfach alles, selbst meine Traurigkeit.
Und doch kann ich nicht ganz loslassen. Denn die Musik drückt alles aus, was ich fühle. Die Musik ist immer da, wenn es niemand anderes mehr ist. Und die Texte entsprechen genau meinen Gedanken.

" They say music can alter moods and talk to you
but can it load a gun for you and cock it too?
Well if it can then the next time you assault a dude
just tell the judge it was my fault and I'll get sued. 
[...] 
Or for anyone who's ever been through shit in their lives
So they sit and they cry at night - wishing they die
So they thrown on a rap record and they sit and they quiet. " 
- EMINEM ; Sing for the moment

Ich weiß nicht, wohin mit all der Traurigkeit und all dem Hass. Wohin mit all den Gefühlen und unbeantworteten Fragen? Und wohin mit der Wut? ...

20131214

“After all that we had we act like we have never met.”

Stell dir vor...

Du siehst eine Person, sie ist ganz in deiner Nähe. Und ohne, dass du diese Person kennst, fühlst du dich zu ihr hingezogen. Du fühlst etwas, das du noch nie zuvor gefühlt hast. Bis jetzt hast du diese Person nur ein einziges Mal flüchtig gesehen - und trotzdem weißt du, dass du dein gesamtes Leben mit ihr verbringen willst. Du möchtest mit dieser einen Person zusammenziehen, ganz egal, wohin. Du möchtest heiraten. Und du möchtest jeden Morgen neben dieser Person aufwachen, nie wieder neben jemand anderem. Dein Leben lang möchtest du nur noch diesen einen Menschen sehen. 
Und dann lernst du ihn kennen. Mit jedem Tag, den ihr zusammen verbringt, kommt ihr euch näher, jeder Tag ist etwas besonderes - obgleich es alltägliche Dinge sind, die ihr zusammen erlebt. Du lernst ihn kennen - du weißt plötzlich von seinen Stärken. Du weißt, wie unglaublich ehrgeizig er ist, wenn er etwas wirklich erreichen möchte. Und auch seine Schwächen lernst du nach und nach kennen. Du wartest und wartest - und lernst mit seiner Unpünktlichkeit umzugehen. Du lernst so viel über diese eine Person - und doch hast du das Gefühl, dass da noch so unglaublich viel ist, was auf dich wartet. Da ist noch so unglaublich viel, das du noch nicht weißt. Doch du bist fest entschlossen, jedes noch so kleine Detail kennen zu lernen. 
Mit jedem Blick den du dieser Person zuwirfst - und mit jedem Zwinkern, das du zurück bekommst - lernst du sie mehr zu schätzen. Der Mensch, der dir noch vor kurzer Zeit so unbekannt war, gehört plötzlich zu den Menschen, die dir am wichtigsten sind - er gehört zu denen, die dich am besten kennen. Du hast ihn kennen gelernt und immer noch möchtest du dein ganzes Leben mit diesem einen Menschen verbringen - mit jedem Tag hast du dich mehr in ihn verliebt. 
Dieser Mensch hat dir erzählt, wie toll er dich findet und wie gern er mit dir zusammen ist. Es gab nicht einen einzigen Tag, an dem ihr keinen Kontakt hattet - und es gab nicht einen einzigen Tag, an dem er dir nicht gesagt hat, wie bezaubernd er dich findet.
     Doch dann plötzlich entscheidet die Person, mit der du dein ganzes Leben verbringen wolltest, dass sie dich nicht mehr braucht. 
Was willst du jetzt tun? Du hast dein ganzes Leben nach diesem Menschen ausgerichtet, bist jeden Morgen aufgestanden, um diese eine Person zu sehen. Jeden Morgen hast du vor dem Spiegel gestanden - so lange, bis du überzeugt davon warst, dass dieser Mensch dich so wie du bist, wunderschön finden wird. Du hattest dein Handy immer dabei, falls er dir schreibt. Du hast dich immer nach ihm umgesehen, hast ihn immer angelächelt und gehofft, dass er zurück lächelt. 
Und jetzt ist er weg, er braucht dich nicht mehr. 
War alles, was er dir erzählt hat, nur gelogen? Jedes einzelne Wort, das diese für dich so perfekte Person gesagt hat - war das alles nur ausgedacht? Es ist hart, die Wahrheit zu akzeptieren, wenn die Lügen genau das waren, was du hören wolltest. Doch der Mensch, mit dem du dein ganzes Leben verbringen wolltest, scheint dich einfach ausradiert zu haben - so als hättest du nie existiert, nicht in seinem Leben. Am liebsten möchtest du tagelang einfach nur im Bett liegen - dein Handy liegt meterweit von dir entfernt, und wenn es klingelt, interessiert es dich nicht mehr - denn du weißt, dass sein Name dort nie wieder stehen wird. Du lächelst nicht mehr, weil du weißt, dass er es eh nicht sieht. Du gibst euch auf.
Doch dein Leben scheint ohne ihn keinen Sinn zu machen. Denkst du an die Zukunft, siehst du immer ihn.

» Jeder Anfang endet irgendwann, 
doch irgendwann kam viel zu schnell. «

20131110

» Doch vielleicht willst du gar nicht, dass er sich ändert, einfach, weil du Angst hast, ihn dann nicht mehr so zu lieben, einfach weil du Angst hast, dass er dann nicht mehr er selbst ist. « (vom 03. September 2010)

Ich bin nicht gut im Umgang mit Worten. Doch ich werde es ein letztes Mal für dich versuchen. Ein letztes Mal für dich. 
Erinnerst du dich etwa nicht mehr an unsere gemeinsamen Momente? Erinnerst du dich etwa nicht mehr an unser gemeinsames Lachen? Erinnerst du dich etwa nicht mehr an die ganzen Versprechen, die du mir damals gegeben hast, jedoch nie gehalten hast? Hast du diese Zeit, unsere gemeinsame Zeit, komplett aus deinem Leben gelöscht? Bitte, erinnere dich nur noch ein letztes Mal an mich. 
Denn ich erinnere mich an jeden einzelnen Augenblick mit dir. Ich erinnere mich, dass ich alles an dir geliebt habe. Alles. Ja, wirklich alles. Ich habe dein Lachen geliebt, selbst das, was nicht echt war. Ich habe deine Augen geliebt, auch wenn sie manchmal so verdammt traurig schienen. Ich habe dein Aussehen geliebt - deine Arme, deine Beine, dein Gesicht, deine Zähne, deine Haare, deine Hände, deinen Oberkörper und noch mal deine Augen. Ich habe deine Stimme geliebt, auch wenn deine Worte nicht immer die ehrlichsten waren. Ich habe die Wärme geliebt, die du früher ausgestrahlt hast - auch wenn nur ich sie gespürt habe. Ich habe es geliebt, wie du mit mir zusammen versucht hast, meine Probleme zu lösen und meine Träume zu verwirklichen. Ich habe es geliebt, dass du vor deinen Freunden so kalt schienst, auch wenn es mich traurig gestimmt hat. Sogar deine Versprechen habe ich geliebt, auch wenn du keines gehalten hast. Ich habe es geliebt, dass ich manchmal nachts wach gelegen habe, mit Tränen in den Augen - wegen dir. Denn das hat mir gezeigt, dass du immer ein Teil meines Lebens sein wirst, egal wie lange wir zu dem Zeitpunkt schon wieder nicht miteinander gesprochen haben. Ich habe es geliebt, dass ich mich bei dir immer sicher fühlen konnte. Ich habe es geliebt, dass ich wusste, du würdest mich beschützen. Ich habe es geliebt, dass du mich immer wieder auf den richtigen Weg zurück geführt hast, dass du mir immer wieder gezeigt hast, dass es sich eben doch lohnt zu leben. Ich habe es geliebt, dass du mir gezeigt hast, was die Worte Liebe und Glück eigentlich bedeuten. Und ich habe es geliebt, dass du mir gezeigt hast, wer Ich eigentlich bin. 
Es sind jetzt neun Monate vergangen, seitdem wir das letze Mal miteinander gesprochen haben. Neun Monate - eine verdammt lange Zeit. Und ich hätte nie gedacht, dass es je so weit kommen würde. Es gab in diesen neun Monaten keinen einzigen Tag, an dem ich nicht an dich gedacht habe. Jeden Tag habe ich mich gefragt, wie es dir gerade geht und was du gerade machst. Ob du glücklich bist, oder nur ein Lächeln aufsetzt, um es so wirken zu lassen. Und jetzt, nach neun Monaten, scheint es endgültig zu sein - wir hatten unsere Zeit, und sie wird nicht wieder kommen. Und egal, wie sehr ich davon träume, noch einmal wirklich mit dir zu reden, es wird ein Traum bleiben. Denn Träume werden niemals Wirklichkeit.  
Doch du wirst immer perfekt für mich bleiben, verdammt perfekt, für mich. Egal was du tust, du wirst perfekt bleiben. 
Wie wäre es mit etwas Applaus? Für dich, den ersten perfekten Menschen? Denn du warst immer perfekt - auch dann, wenn du vor mir gestanden hast und versucht hast, dich zu entschuldigen, während ich ganz genau wusste, dass du es nicht ernst meinst. Du warst perfekt, wenn du Fehler gemacht hast, du warst perfekt, wenn deine Macken wieder einmal zum Vorschein kamen. Du warst verdammt noch mal immer perfekt - für mich. 
Doch der Preis für den besten Lügner geht an dich - egal wie perfekt du warst, egal wie perfekt du immer noch bist. 

Ich musste lernen, was es heißt, ohne dich zu leben, ohne dich weiter zu gehen. Ich musste lernen, dich zu vermissen - zu vermissen, während ich wusste, dass du nie wieder zurück kommen wirst. Jeden morgen bin ich aufgewacht, ohne zu wissen, warum. Was war mein Leben denn noch ohne dich? - Nichts. Ganz genau, nichts. Ich habe mich gefragt, warum ich dich nicht vergessen kann. Ich habe einfach nur dagesessen, mit glasigen Augen ins Nichts geschaut, es fühlte sich an, als wäre ich nur noch körperlich anwesend, nicht seelisch. Meine Seele, sie war irgendwo anders, nicht mehr da. Doch mein Körper hat weiter funktioniert. Er hat nicht gelebt, nur funktioniert. (vom 31. Juli 2011)

Wie lange all das nun her ist - kaum zu glauben. Und immer noch denke ich so unfassbar oft an dich, noch immer kann ich dich nicht loslassen. Was wäre, wenn wir uns jetzt plötzlich wieder treffen würden?

20131109

Warum fangen immer alle schönen Erinnerungen mit 'damals' an?

(selbst gemacht)
Wenn alle schönen Erinnerungen mit 'damals' anfangen, dann ist genau jetzt die Zeit, von der wir später träumen...

20131030

Hast du nicht gesagt "Ich begleit' dich ins Grab" ? - Kay One

Du hast gesagt, du würdest sterben für mich ; 
stimmt, du bist gestorben für mich. 

Dein Geruch war meine Heimat; hab alles losgelassen, nur um nach deiner Hand zu greifen. Alles aufgegeben, was mir etwas bedeutet hat und Beziehungen zerstört, die eigentlich alles für mich waren. Du hast gesagt, du willst mich heiraten, du willst Kinder mit mir und du willst deine gesamte Zukunft mit mir verbringen. Und ich hab dir diese ganze Scheisse geglaubt! Ich habe alles aufgegeben und wenn ich darüber jetzt nachdenke, steigt die Wut in mir hoch und ich frage mich, wie ich nur so dumm sein konnte. Hast mich betrogen, belogen und mir alles genommen, was ich hatte. Diese Beziehung war der größte Fehler, den ich in meinem Leben je gemacht habe, auch wenn ich mir geschworen hatte, so was nie über eine Beziehung zu sagen. Doch das, was während dieser Beziehung kaputt gegangen ist, kann ich nie wieder gerade rücken und es ist verdammt schwer, wieder etwas auf die Beine zu stellen, denn auch mein Selbstvertrauen hast du mir genommen. 
Und der ganze Scheiss der letzten Zeit lässt mir endlich Ruhe, endlich kann ich dich vergessen. Endlich kann ich aufhören, mir Gedanken zu machen und endlich muss ich keine Angst mehr haben, dass du irgendwo auf mich wartest. 

" Was passiert, wenn man jemanden nicht schätzt? Ja, du bist weg. " - Kay One

Und ja, ich weiß, dass du plötzlich weißt, was du an mir hattest. Und ich hoffe du bereust, was du getan hast. Und so hart es ist und so mies, wie es sich auch anhört ... ich hoffe es zerreißt dich! ... 

20131023

Have you ever watched your life crumble around you? - I have.

So viele Gedanken in meinem Kopf, kann sie nicht ordnen, kann nicht in Worte fassen, was ich fühle.
Heute ist dein Geburtstag. Neununddreißig Jahre. Eigentlich sollte es einer der schönsten Tage im Jahr sein, doch ich hab kein gutes Gefühl. Ich konnte dich nicht erreichen, nicht zu Hause und nicht auf deinem Handy. Ich weiß, dass es dir in letzter Zeit nicht gut ging. Und jetzt mache ich mir unfassbar große Sorgen. Was, wenn du wieder trinkst? Was, wenn du komplett besoffen zu Hause liegst?
Ich bin mir nahezu sicher, dass deine Frau mitsamt deinen Kindern ausgezogen ist, gegangen ist. Und ich könnte sie verstehen. Denn was ist, wenn du tatsächlich rückfällig geworden bist? Du hast bereits zwei Mal einen Entzug gemacht- und trotzdem kann ich mir nicht sicher sein, dass du nicht mehr trinkst.
In letzter Zeit sind mir viele Dinge aufgefallen, die einfach nicht zusammen passen - die alle daraufhin deuten, dass du rückfällig geworden bist. So viele Ungereimtheiten, so viel, was deine Frau niemals zugelassen hätte. Wenn sie noch da wäre.
Und umso mehr ich über all das nachdenke, umso mehr Sorgen mach ich mir. Umso größer ist die Angst, dass du mittlerweile wirklich ganz unten bist.
Und gleichzeitig mache ich mir Vorwürfe. Ich wusste, dass du gerne mehr Kontakt zu mir hättest, mehr Zeit mit mir verbringen würdest. Und ich wusste auch, dass du dich einfach nie getraut hast, weil du der Meinung warst, es wäre zu spät. Würde es dir jetzt wohl besser gehen, wenn ich damals den Schritt auf dich zu gemacht hätte und nicht von dir erwartet hätte, auf mich zuzukommen? Hätte ich vielleicht dieses ganze Drama oder zumindest einen Teil davon verhindern können? Oder hätte das alles keine Rolle gespielt..?

» Verrückt, dass Fallen wie Fliegen ist für 'nen kleinen Moment... « 

20131022

And I can't set my hopes too high 'cause every hello ends with a goodbye...

"Und jetzt bist du weg, jedenfalls fühlt es sich so an. Es fühlt sich an, als hätte ich dich verloren - doch wie kann man einen Menschen verlieren, der einem niemals gehört hat? Wie kann man einen Menschen verlieren, der nie wirklich ein Teil von einem war?" - vom 12. September 2013

20131013

Jeder Anfang endet irgendwann. Doch "irgendwann" kam viel zu schnell...

» Ich will mich ein letztes Mal in deinen Augen verlieren, bevor du gehst und wir beide uns aus den Augen verlieren. « 


20130915

Der Tod ist nicht der schlimmste Verlust im Leben. Der schlimmste Verlust ist, was in dir stirbt, während du am Leben bist. - 2Pac

" Es gibt da eine buddhistische Legende: Buddha wird von einem wütenden Mann angeschrien, bleibt aber völlig ungerührt. Als ihn andere fragen, wie er es schafft, so ruhig und unbeeindruckt zu bleiben, antwortet Buddha mit einer Frage: » Wenn dir jemand ein Geschenk gibt und du entscheidest, dass du es nicht annimmst, wem gehört dieses Geschenk dann? « Natürlich bleibt es beim Gebenden. Genauso war es mit den Worten, die man mir manchmal um die Ohren schlug. Ich hörte einfach auf, sie anzunehmen, und fühlte stattdessen Mitleid, denn diese Worte kamen ja definitiv nicht von einem glücklichen Menschen. " - Bronnie Ware ; 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen.

20130912

Why is it every time we say goodnight it feels like goodbye?

Warum fühle ich mich so leer? Gerade eben noch war ich der glücklichste Mensch der Welt, und jetzt? Jetzt bist du weg und ich habe das Gefühl, als hättest du mehr mitgenommen, als nur mein Lachen...

20130831

Dieses Gefühl, wenn du am liebsten weinen würdest, doch es nicht tust, weil du genau weißt, dass es nichts ändern würde.

Und wieder einer dieser Momente, in denen ich selbst nicht weiß, was mit mir los ist. In denen ich weinen und schreien will - doch es nicht tue. In denen ich mich so verlassen und einsam fühle. Leer. Doch was sollte ich schon ändern? Und wie? Wenn ich doch selbst nicht mal erklären kann, was ich fühle. 

Ich habe meine Mauern so hoch gebaut, dass es nur noch die wenigsten schaffen, dahinter zu sehen. Ich habe immer weiter gebaut, immer weiter und weiter. Vielleicht kann ich mittlerweile einfach nicht mehr aufhören, diese Mauer weiterzubauen. Doch wer macht sich schon noch die Mühe, über diese Mauer zu kommen? Wer interessiert sich denn noch wirklich für mich und meine Geschichte? Und wer würde sich nicht direkt wieder umdrehen und gehen, wenn er die Wahrheit erfährt? 
Es könnte doch niemand mit meiner Geschichte und meiner Einstellung dazu umgehen. Wer würde denn meine Handlungen und Entscheidungen schon verstehen? Und wer würde mir den Rücken stärken? 

Wenn meine Welt aus Glas wär', glaube mir, würd' ich mit Steinen werfen. Nur um zu sehen, wie sie zerbricht zu 'nem Haufen Scherben. - Casper

20130818

Wohin mit all den Gefühlen?

Wohin mit all der Wut und der ganzen Trauer? Wohin mit all den ungeordneten Worten, die aneinander gereiht nicht einmal Sinn ergeben? Wohin mit dem Lachen über die eigene Dummheit, etwas anderes erwartet zu haben? Und wohin mit all den Tränen?
Kann nicht sagen, wo mir der Kopf steht - zu viele Gedanken, zu viel Arbeit und Stress und zu wenig Schlaf. Seit Monaten warte ich darauf, dass alles wieder besser wird, doch langsam schwindet die Hoffnung. Ich fühle mich hilflos, verlassen und leer und mit jeder Enttäuschung wächst die Trauer, die sich mittlerweile so tief in mein Herz gebrannt hat.

20130730

Immer dieses Gefühl,  nicht gut genug zu sein ...

20130729

Stop breathing if I don't see you anymore .. ♡

Ich bin nicht gut im Umgang mit Worten - das wird mir genau jetzt in dieser Situation bewusst. Ich weiß nicht, wie ich dieses Gefühl in Worte fassen soll - dieses erhabene Gefühl, dass da jemand ist, wenn du jemanden brauchst ...

(selbstgemacht)
Sie hat mir ihre Hand gereicht und mich hochgezogen .. genau in dem Moment, in dem ich es am meisten brauchte. Und ich weiß, dass sie es jederzeit wieder tun würde, dass ich jederzeit auf sie zählen kann. Sie mag manchmal vergesslich und chaotisch sein - jedoch weiß ich, wenn es darauf ankommt, dann kann ich voll und ganz auf sie zählen. Dann ist sie da. Egal worum es geht.
     Sie weiß, wie es mir geht, ohne mich zu fragen, ohne mich auch nur anzusehen. Sie muss nicht zehn Mal nachfragen und sie muss auch nicht erst meine Tränen sehen, um zu wissen, was in mir vor geht und dass es mir eigentlich gar nicht so gut geht, wie es vielleicht nach außen hin scheint.


Dear best friend, 
I honestly don't know, 
what I'd do without you! 


Ich habe nicht die geringste Ahnung, was ich ohne sie machen würde - ich kann mir ein Leben ohne sie beim besten Willen nicht mehr vorstellen. Wahrscheinlich würde ich ohne sie an meiner Seite mittlerweile schon unter irgendeiner Brücke liegen und in Selbstmitleid versinken - wenn ich überhaupt noch am leben wäre ... Ich verdanke ihr so unglaublich viel, und ich kann ihr das alles niemals zurückgeben, jedenfalls fühlt es sich so an. Sie macht mir Mut, sie glaubt an mich und sie steht immer neben mir, gibt mir Halt. Sie stellt sich vor mich, um mich zu schützen und hinter mich, um mich aufzufangen. Sie gehört zu den tollsten Menschen, die ich je kennengelernt habe. Und egal, was passiert, niemand wird sie jemals ersetzen können, nicht einmal annähernd. 

Und egal, was passiert:
Ich weiß, 
dass sie immer an meiner Seite sein wird. 
Es gibt Dinge,
die ändern sich.
Doch diese Freundschaft bleibt.

Für immer.

20130727

Their story - not yours.

» It's hard to grow up confident when everybody's telling you that you need to be prettier, smarter, skinnier and other stupid things. 

Ihr habt mir immer und immer wieder so viel erzählt - so viel erzählt über mein Leben und meine Zukunft. Ihr habt gesagt, ich würde es zu nichts bringen. Und egal wie gut meine Noten waren - sie waren nie gut genug. 
"Mit den Noten kommst du nicht weit." "Ich sehe schwarz für deine Zukunft." "Wie willst du es je zu etwas bringen?" "Und hässlich bist du auch noch!" "Du kannst doch nichts, was willst du denn später bitte machen?" "Müllmann könntest du werden. Oder in 'ner Fabrik könntest du arbeiten - da müsstest du nur einen Knopf drücken, das wirst du ja wohl hinkriegen." 
Doch das schlimmste an allem: Ich habe mich von euch runterdrücken lassen. Ich habe akzeptiert, was ihr gesagt habt. Und ich habe es geglaubt. Ihr habt es mir so oft gesagt, dass ich es letztendlich ehrlich selbst geglaubt habe.
Ich hatte den Glauben an mich selbst verloren und ich war selbst der Meinung, ich würde nichts können  und würde es zu nichts bringen. Ich habe meine Erfolge nichts gesehen und war kurz davor aufzugeben ... Doch dann ist mir klar geworden, dass ihr mir eure Geschichte erzählt habt. Nicht meine.

»When people undermine your dreams, predict your doom or criticize you: remember they're telling you their story. Not yours. 
- Cynthia Occelli

20130627

Weil Herzen lautlos brechen ...

Ich kann nicht glauben, dass ich immer noch weine wegen dir. 
Es ist jetzt vier Jahre her, dass du mir deine Hand gereicht hast, als es mir schlecht ging.Vier Jahre sind vergangen, seitdem wir täglich geschrieben haben, uns treffen wollten und du jedes Mal kurz vorher abgesagt hast. Vier Jahre ist es her, dass du mir den Kopf verdreht hast.
Verdammt, es ist so wahnsinnig viel passiert in den letzten Jahren. So vieles hat sich geändert. Nur meine Gefühle für dich werden sich wohl nie ändern ...
Ich denke an alles, was zwischen uns passiert ist... Unsere Streitereien. Die Käsebrötchen, von denen ich in dieser Zeit so viele gegessen habe, wie in meinem ganzen Leben wohl nie wieder. Die Monate, in denen wir uns ignoriert haben und die Momente, in denen wir uns wieder vertragen haben. Die Schweigeminute für Michael Jackson, als er gestorben ist und unsere Gespräche über meinen Vater, Mäuse fangen und deine Freundin. Die vielen Kinobesuche mit meiner besten Freundin, nur um dich auf der Arbeit zu besuchen. Ich denke daran, wie ich mich gefühlt habe, als wir mal wieder ein Treffen geplant haben und an das Gefühl, als du mal wieder kurz vorher abgesagt hast.
Ich denke an den Moment, in dem du mir deine Jacke gegeben hast, obwohl es dreißig Grad warm war.
An die Beleidigungen, die sich dein bester Freund immer wieder für mich ausdachte und die Blicke deiner Freundinnen, die es anscheinend nicht ertragen konnten, dass wir uns so gut verstehen. 

Baby, erinnerst du dich überhaupt noch an diese Zeit?

Und dann sah ich dich plötzlich mit deiner neuen Freundin. Händchen haltend in der Schule. Ich blieb stehen und sah mich um. Hab nur ich das gehört? ...

Weil Herzen lautlos brechen ...

Weißt du, Trauer und Schmerz sind gar nicht so unaushaltbar. Weißt du, was unaushaltbar ist? Wenn du Abends darauf wartest, bis du müde bist, nur um endlich ins Bett gehen zu können. Dann sitzt du da, schaust mit glasigen Augen ins Nichts. Uns alles, was du fühlst, ist diese unglaubliche Leere in dir. Nichts, was sich regt. Wenn du am nächsten Morgen aufwachst und auf ein kleines Wunder wartest. Du hoffst, du siehst ihn. Ihr sprecht euch aus und alles wieder wieder gut. Tief in dir drin weißt du, dass du dich gerade nur selbst belügst, aber du versuchst nur wieder neue Energie für den Tag zu schöpfen. Du musst los, los in die kalte Welt da draußen. Leute, die an dir vorbeilaufen, sehen die Leere in deinen Augen. Du bist weg, weg in einer anderen Welt. In deinem Kopf siehst du alte Bilder. Ihr zwei, wir ihr gemeinsam lacht und Spaß habt. Du verbannst schnell die Bilder aus deinem Kopf. Schnell an etwas anderes denken. Aber Mist, an was nur? Und dann kommt das, was du nicht ertragen kannst. Da läuft er mit seiner neuen. Händchen haltend. Du bist fixiert auf die Hände, die sich fest umschlungen festhalten. Du schreckst zusammen und schaust dich um. Keiner regt sich. Hast nur du dieses Zerbrechen gehört? Keiner hörte was, nur du. Wieso? ... - weil Herzen lautlos brechen.

20130617

Wenn du jetzt gehst, gehst du den Weg für dich allein. (Eisbrecher)

Manchmal habe ich das Gefühl, 
dass ich hier einfach nicht hingehöre. 
Ich fühle mich, 
als hätte ich mein zu Hause 
noch nicht gefunden 
und ich fühle mich leer. 
Nicht der richtige Ort 
und nicht die richtigen Menschen. 
Überflüssig und ungeliebt 
und nicht dazugehörig. 
Doch wo sollte ich hin? 
Und wie? 
...

20130429

:) !


Du warst in guten Zeiten da,
in schlechten Zeiten da;
und was ich dir schon immer sagen wollte:
ich schätze deine Art,
ich versprech es:
die Sonne geht auf, 
wenn du lächelst!
(Bushido)

20130428

... und vielleicht warst du mir einfach wichtiger, als ich je zugeben wollte.

All I want to do 
is lay here and cry, 
because the only one 
who would cheer me up 
is the one who puts me down.

Mir fehlen die Worte, ich weiß nicht, was ich sagen soll. Vielleicht stimmt es doch, vielleicht merkt man wirklich erst, wie wichtig ein Mensch ist, wenn er unerreichbar scheint. Vielleicht wollte ich aber auch einfach nur nie zugeben, wie wichtig du mir tatsächlich bist. Aber jetzt ist es egal, was es war - es ist zu spät. Ich sitze allein in meinem Zimmer, hab keine Ahnung, was ich machen soll und im Endeffekt kann ich auch nichts mehr machen... Du hast mich aus deinem Leben geworfen. Und ja, jetzt gebe ich mir die Schuld, obwohl ich noch vor ein paar Stunden der festen Überzeugung war, dass du derjenige warst, der einen Fehler gemacht hat. Und jetzt hab ich so viel darüber nachgedacht, dass ich gar nichts mehr weiß. Wer hat einen Fehler gemacht? Und was ist überhaupt passiert? Bin ich an der Situation schuld? Oder du? ... ist überhaupt jemand schuld, oder ist es das, was man Schicksal nennt? War das alles ein Zeichen? Oder doch nur Zufall? ... sag mir, was ich denken soll - ich selbst weiß es nicht mehr! 

Es ist, als würde plötzlich irgendwas in meinem Leben fehlen, als hätte mir jemand einen Teil meines Herzens herausgerissen. Es ist, als hätte irgendjemand das Licht ausgemacht. 
Ich kann nichts mehr sehen, nicht mehr klar denken und am liebsten würde ich weinen und schreien, mich in meinem Zimmer einschließen und nie wieder rauskommen... 
Ich hätte nie gedacht, dass du mir ehrlich so wichtig bist... Schade, dass ich das nicht früher verstanden habe. 

Siebzehn Jahre.

Wie kann man die eigene Tochter nur so alleine lassen? Wie kann man sich entschuldigen und letztendlich nichts ändern? Wie kann man nur derartigen Müll reden - und damit alles nur noch schlimmer machen?

Ich bin ein Engel, ich bin ja so toll.
... du kennst mich doch kein Stück! Du kennst deine eigene Tochter kein Stück! Du hattest jetzt fast siebzehn Jahre die Chance, deine Tochter kennen zu lernen, du hättest viellecht sogar die Chance gehabt, sie aufwachsen zu sehen. Sag mir, warum sitzt sie dann jetzt alleine hier? ...sag mir, warum du nie für mich da warst.
Oder ist es zu viel verlangt, eine Antwort auf diese Fragen haben zu wollen? Kannst du mir diese Fragen vielleicht gar nicht beantworten?

Weißt du überhaupt noch, was damals passiert ist? Kannst du dich erinnern, was du getan hast? ...

20130425

Nicht mehr willkommen.

Im eigenen zu Hause nicht mehr willkommen, niemand spricht mehr mit dir und egal, was du machst, es ist falsch. Du willst nur noch weg von hier - doch wie soll das gehen?! Jeden Abend hunderte von Tränen - die einzigen, die immer da sind, die einzigen, die dich nie verlassen werden.  Du liegst in deinem Bett und du weißt einfach nicht mehr weiter. Wie sollst du so nur weiter machen?!

Ich bin verloren, einsam. Ich bin nur noch eine Hülle meiner selbst...

20130405

Broken.

Stille um dich herum; Stille in deinem Kopf. Nichts, das sich regt. Keine Gedanken, keine Gefühle. Du fühlst dich verlassen und einsam. Du fühlst dich leer. Deine Augen starren ins Nichts. Du spürst die erste warme Träne auf deiner kalten Haut. Du spürst, wie sie sich den Weg über deine Wange bahnt und wie sie schließlich dein Gesicht verlässt und auf das Bettlaken tropft. Doch es bleibt nicht bei dieser einen Träne. Aus einer werden - wie jeden Abend - hunderte...
Du sitzt einfach nur da, lässt deinen Gefühlen freien Lauf, weinst, bis du keine Tränen mehr hast und keinen klaren Gedanken mehr fassen kannst.
Und am nächsten Tag lachst du. Du lachst, und lachst - bis du am Abend vor Schmerzen zusammenbrichst...

20130402

Fang nie etwas neues an, wenn du das alte noch nicht zu ende gebracht hast, denn es wird dir nachlaufen und das neue zerstören! ♡

20130317

Es kann gleich schon alles vorbei sein...

Im Leben musst du dich oft entscheiden. Für etwas oder gegen etwas. Oder zwischen zwei Dingen. Doch woher weißt du. Was das beste für dich ist? Woher weißt du, wen du dein ganzes Leben an deiner Seite haben möchtest? Und woher weißt du, dass dein Gegenüber das auch möchte?

Sei dir darüber im klaren,  dass es nur wenige Sekunden dauert, einen Menschen zu verlieren...

20130225

Das Leben ist eine riesengroße Manege in der dich jeder fallen sehen will und in der du jeden Tag auf's neue beweisen musst, dass du was drauf hast ...

Es tut wahnsinnig weh, wenn man seine Träume aufgibt, wegen einem anderen Menschen. Muss das denn wirklich sein?! Uns wird immer gesagt, dass wir für unsere Träume kämpfen müssen, dass wir sie niemals aufgeben dürfen... Doch mit jedem Mal aufgeben gehen wir einer Stresssituation aus dem Weg. Jedes Mal, wenn wir sagen 'ist egal, so wichtig war's nicht' zeigen wir, dass wir keinen Mut zum träumen haben und keine Kraft zum kämpfen. Auch wenn es genau das ist, was im Leben eigentlich zählt... Mut zum träumen und Kraft zum kämpfen...

Warum lassen wir uns immer alles von anderen kaputt machen? Ist das Leben nicht schon schwer genug? Warum können wir nicht an uns selbst glauben und warum gehen wir manchen Menschen aus dem Weg, um Stress zu vermeiden, wenn wir dafür unsere Träume aufgeben müssen?!
Warum ist diese Welt so kompliziert und dieses Leben so schwer?! ...

20130222

"..how it all turned to lies, sometimes I think it's better to never ask why..."

".. there is gonna be a flame
where there is a flame 
someone's bound to get burned
but just because it burns
doesn't mean you gonna die
you've gotta get up and try .."
(pink)

Wie viele Menschen kann man eigentlich verlieren, bevor man unter den Schmerzen zusammenbricht?!

20130215

I had everything I wanted and i lost it all, hurts like fuck.

Alles gegeben, und das wichtigste verloren.
Wie viel kann ein Mensch aushalten? Wie oft kann er verletzt werden, ohne dass er zusammen bricht? Wie viele Menschen kann er verlieren, ohne verrückt zu werden?
Wie viel kann ein Mensch verdammt noch mal verlieren, ohne dass er daran zerbricht?!

20130211

Ein Teil von mir.

Warum konntest du nie zu mir stehen? Warum hast du mich so von dir gestoßen? So viele Jahre, und es kam kein einziges Wort. Nicht zu Weihnachten, nicht mal zu meinem Geburtstag. Ich habe mich manchmal sogar gefragt, ob du überhaupt noch lebst. Und jetzt ist der Kontakt wieder abgebrochen. Hast du mich schon wieder vergessen? Ein halbes Jahr hab ich jetzt nichts mehr von dir gehört. Vielleicht sitzt du im Gefängnis, vielleicht liegst du im Krankenhaus oder unter irgendeiner Brücke. Ich kann es nicht wissen.
Doch eigentlich sollte es mich überhaupt nicht interessieren, wie es dir geht. Ich sollte überhaupt nicht darüber nachdenken. Dich hat es doch auch nie gekümmert. Und doch kann ich dich nicht einfach in meiner Vergangenheit lassen. Ich nehme dich Tag für Tag mit in die Zukunft - in meine Zukunft. Auch wenn du da überhaupt nichts verloren hast. Auch wenn du das überhaupt nicht verdient hast.
.. Weil du immer noch ein Teil von mir bist. ...

20130205

.. weil sie schon längst alleine ist.


Wenn auf einmal alles weg ist, was einem Sicherheit gegeben hat, fällt es schwer, einfach weiter zu machen...

Kein Halt mehr, keine Sicherheit. Keine Liebe, kein Vertrauen und nichts, was mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Die Leere in meinen Augen ist wieder da, und wenn ich in den Spiegel sehe, erkenne ich ein Mädchen, dass von außen wahnsinnig glücklich scheint. Ein Mädchen, dass ihr Leben im Griff hat und ein Mädchen, dass voller Energie und Selbstvertrauen alles schafft. Doch dann sehe ich in ihre Augen. Sie sieht vollkommen gleichgültig aus; ist es ihr egal, was passiert? Ihre Augen füllen sich mit Tränen und ich merke, dass ihr rein gar nichts egal ist - sie tut nur so, um anderen Menschen ihre Schwächen nicht preisgeben zu müssen. Innerlich ist sie so kaputt, wie es ein Mensch nur sein kann. Innerlich ist sie zerbrochen, ihr Herz in tausend Teile zersplittert. Sie zerbricht an den Schmerzen, sie kann nicht noch mehr Menschen verlieren, die ihr so wahnsinnig wichtig sind. Doch eigentlich weiß sie ganz genau, dass es dafür schon zu spät ist. Eigentlich weiß sie ganz genau, dass sie nicht noch mehr Menschen verlieren kann - einfach, weil niemand mehr da ist. Weil sie schon längst alleine ist...

Worte sind wie Glasscherben im Mund. Wenn du schweigst, tut es weh. Wenn du redest, fängt es an zu bluten...

Ich will einfach nur noch weg von hier. Ich kann nicht mehr und ich will auch nicht mehr. Ohne sie hat mein ganzes Leben keinen Sinn mehr... :'(

20130203

Hinfallen ist erst dann versagen, wenn man sich weigert, wieder aufzustehen!

Wundert euch nicht, wieso Leute verrückt werden. Wundert euch lieber, warum sie es nicht werden, angesichts dessen, was wir an einem einzigen Tag verlieren können. In einem Augenblick! Ich frage mich, weswegen wir es verdammt noch mal schaffen, trotz allem die Fassung zu bewahren...

Ja, so ist das mit dem Leben. Ein Mensch geht, ein anderer kommt. Und das immer und immer wieder. Man hatte noch gar keine Zeit sich von dem Verlust zu erholen, da verliert man schon den nächsten Menschen. Kaum einer bleibt für immer. Und wenn wir mal ehrlich zu uns selbst sind, wundert uns das schon lange nicht mehr. Man könnte sagen, wir haben uns daran gewöhnt. Doch ist das nicht das Erschreckende daran? Ist es nicht genau das, was eigentlich das Schlimme an allem ist? Klar verletzt es uns, aber im Endeffekt wussten wir schon vorher, dass wir den Menschen, den wir gerade kennen gelernt haben, früher oder später wieder loslassen müssen. Egal, wie wichtig dieser Mensch uns ist, früher oder später weichen sie alle von unserer Seite...
Traurige Welt, oder nicht?! 

Ehrlich, ich finde es traurig. Einfach nur traurig.

20130129

Was soll ich nur tun...

» wenn du dich zwischen zwei Sachen entscheiden musst, dann wirf 'ne Münze. Es ist ganz egal, was rauskommt, denn wenn du die Münze hochwirfst, wirst du schon merken, auf was du hoffst. «

Ich kann nicht noch einen Menschen verlieren, der so wahnsinnig wichtig für mich ist. :(

20130127

Ohne ihn wäre ich nicht ich...

In den letzten Monaten habe ich nahezu jeden verloren, der mir jemals etwas bedeutet hat. Ich habe viele Freunde verloren und ich habe den wichtigsten Menschen in meinem ganzen Leben verloren. Und jetzt willst du mir was von 'Pech' erzählen?! Ich glaube, ich hatte in der letzten Zeit genug 'Pech' für die nächsten zehn Jahre. Das einzige Stück Glück ist der Mensch, der mir mein ehrliches Lachen zurück gebracht hat. Und egal, wie sehr du ihn hasst, mich macht er im Moment einfach nur glücklich. Und diese Zufriedenheit ist in den letzten Monaten zu einem wirklich seltenen Gefühl geworden. Ich wusste gar nicht mehr, was 'glücklich sein' eigentlich bedeutet...
Und wenn du mich wirklich lieben würdest, würdest du jetzt nicht versuchen, den Kontakt zu unterbinden. Denn das würde mich nur noch mehr zerstören. Und wenn du mich wirklich kennen würdest, würdest du wissen, wie gut mir dieser Mensch tut und wie wichtig er momentan eigentlich für mich ist...
Ohne ihn wäre ich momentan nichts... Und ich bin froh, ihn an meiner Seite zu haben!

20130126

Du fehlst mir... :'(

20130122

...

Das schlimmste ist es, abends mit Tränen im Gesicht im Bett zu liegen und vor Erschöpfung vom Weinen irgendwann mitten in der Nacht zwischen tausenden von Tränen und Schluchzern einzuschlafen...

20130118

Das ist etwas ganz anderes...

Ich hab schlechte Laune, bin traurig. Und weiß nicht, wieso.
Ich versuche zu verstehen, was mich bedrückt. Falsche Freunde, Menschen, die mich beleidigen, hinter meinem Rücken über mich lästern und vor mir so tun, als wäre alles perfekt, als würden sie mich mögen. Meine nicht vorhandene (oder auch doch vorhandene) Familie. Schulstress.
Doch dann merke ich, dass mich nichts davon wirklich interessiert. Nichts davon ist der Auslöser für meine Traurigkeit und nichts davon verletzt mich wirklich. Das, was mich ehrlich bedrückt, quält. Das, was mir den Schlaf stiehlt und das, was mich so runterzieht, das ist etwas ganz anderes.
Sie fehlt mir, sie fehlt hier. Ihre Augen. Ihr Lachen. Ihre herzliche Art.
Ich mache die Tür leise auf, um sie nicht zu wecken, doch als ich vorsichtig durch den kleinen Spalt schaue, kann ich sehen, dass sie nicht schläft. Ich mache die Tür weiter auf. Sie lächelt mich an und ihre Augen funkeln - als würden kleine Sterne in ihnen tanzen... Ich sehe, dass sie sich freut mich zu sehen und weiß, dass ich angekommen bin. Ich bin zu Hause, hier ist mein Herz und hier bin ich willkommen. Ich lasse mich gegenüber von ihr auf einem Sessel nieder und freue mich einfach nur, dass ich bei ihr sein kann. Ich erzähle ihr von meinem Tag, von einer mehr oder minder guten Note, doch in ihren Augen sehe ich, dass sie stolz auf mich ist - ehrlich stolz. Ich frage sie, wie es ihr geht, und sie sagt, es geht ihr gut. Und ich weiß, dass sie mich nicht anlügt. Sonst sagt sie oft, es ginge ihr gut, auch wenn das nicht so ist. Sie will nicht, dass wir uns Sorgen machen. Doch ich sehe ihr an, wenn sie etwas bedrückt oder es ihr nicht gut geht, und heute ist sie wirklich glücklich. Und das stimmt auch mich glücklich. Ich rede stundenlang mit ihr, würde am liebsten nie wieder damit aufhören. Ich will vierundzwanzig Stunden, sieben Tage die Woche bei ihr sein. Ich möchte mit ihr über alles reden. Über völlig belanglose Dinge, aber auch über Momente, die mich glücklich gemacht haben oder traurig gestimmt haben. Ich möchte zu allem ihre ehrliche Meinung wissen und ich will dass sie stolz auf mich ist... 
Doch sie ist nicht mehr da. Ich will ihr so viel erzählen, so viel zeigen und sie noch eine Million Mal fragen, wie sie sich fühlt. Doch sie ist nicht mehr da. Sie ist gegangen, ich kann sie nie wieder sehen. Und dieser Gedanke schmerzt mehr, als alles andere. Mehr, als man sich vorstellen kann und mehr, als man jemals mit Worten ausdrücken könnte.
Ich vermisse sie so sehr, sie fehlt einfach wahnsinnig. Ich liebe sie so unglaublich... 

20130108

Raus hier, weg von hier.

Ich will raus hier, raus aus diesem Leben, raus aus meinem Körper... Weg von dieser Welt und weg von diesen Menschen...

20130107

Du fehlst mir.

Wir machen uns viel zu viele Hoffnungen in diesem Leben. Wir hoffen und hoffen, und hinterher werden wir enttäuscht. So spielt das Leben. Am Ende ergibt nichts davon einen Sinn, dann ist eh alles vorbei. Und was haben wir von unserem Leben gehabt? Hätten wir nicht eigentlich genauso gut schon von Anfang an einfach gehen können?!

Ich vermisse dich so wahnsinnig, warum bist du nicht mehr hier? Jeder Atemzug fällt schwer ohne dich und ich krieg kaum Luft, du fehlst hier! Du fehlst dort, überall. Du fehlst mir. :'(

20130103

Das schlimmste ist, dass du nicht mehr da bist...

Weißt du, was das schlimmste ist? Wenn ich abends mit dem Telefon in der Hand auf meinem Bett sitze, deine Nummer schon eingegeben habe und mir dann bewusst wird, dass ich dich nicht mehr anrufen kann. Denn du bist nicht mehr da. Das schlimmste ist, dass ich dich nicht nach deiner Meinung fragen kann und dass ich dir nichts mehr erzählen kann. Weder das, was mich glücklich macht, noch das, was mich bedrückt. Das schlimmste ist, dass ich nicht mehr über völlig belanglose Dinge mit dir reden kann. Das schlimmste ist, dass ich dich nicht in den Arm nehmen kann, dass ich dich nicht fragen kann wie es dir geht und dass ich dich nicht mehr lachen sehen kann.


To walk this streets without you 
I hate being on my own 
So many souls around you 
But it never feels like home
(Reamonn)

20130101

Es war einmal...

(selbstgemacht)
Du verdrehst meine Welt
und ich hab keine Wahl.
Seitdem du bei mir bist, 
ist mir alles egal. 
Ich hab dich, du hast
mich. Was brauchen wir
mehr?

Ja, so war es einmal. Wahrscheinlich wäre es immer noch so, doch wir haben seit Monaten keinen Kontakt mehr. Jedenfalls nicht so richtig. Schade eigentlich, denn auch wenn ich damals sehr sauer auf dich war, und dein Verhalten bis heute nicht nachvollziehen kann, fehlst du mir. Vielleicht fehlt mir auch einfach nur das Gefühl, dass du mir gegeben hast - ich weiß es nicht... 

...dieser Moment, wenn alles andere um dich herum völlig egal ist... 

Was ist aus dem 'für immer' geworden? Oder aus dem 'nur wir zwei'? Oder daraus, dass ich eine der wenigen war, die an deinem Leben hingen? ... oder so. 
Kein Wort von damals scheint heute noch irgendwas zu bedeuten, egal was wir gesagt haben. Wie konnte ich nur so naiv sein? ... Oder wie konntest du mich nur so anlügen? ... Was auch immer davon die passendere Frage ist. Ich weiß es nicht. Ich weiß gar nichts mehr. ... 

best part of me is when i met you (Dima Bilan)

Ich will dich sehen. Dich in den Arm nehmen. Einfach bei dir sein und mit dir reden - so wie damals. Schöner Traum, oder findest du nicht? ... Machse nix oder wie war das?! ♥