Manche Tage spürst du nichts. Und du legst dich hin, weil du müde bist und schläfst. Du schläfst einige Stunden und träumst. Du träumst von einem Menschen, dessen bloße Anwesenheit dich glücklich macht. Er sitzt neben dir auf der Terrasse und hält deine Hand. Ihr seid zusammen. Das ist er. Der Eine. Ihr verbringt Zeit miteinander und berührt euch so oft wie möglich. Und gerade dann, als alles perfekt scheint, muss er gehen. "Meine Zeit ist um" sagt er und sieht zu Boden. Dein Herz zerbricht. "Werden wir uns wieder sehen?" fragst du ihn. Und anstatt dich zu belügen oder dir irgendwas zu erzählen, nimmt er seinen kleinen Finger und legt ihn um deinen. "Versprochen" und dann wachst du auf und bist in einer dieser Nächte gefangen, in denen du alles fühlst. In denen du das Gefühl hast, zu ertrinken an all dem. Es ist wie Treibsand um dich herum. Umso mehr du dich dagegen wehrst, umso tiefer rutscht du hinein. Du kannst nichts dagegen tun, außer es auszusitzen und zu hoffen, dass du nie wieder von ihm träumen musst. Nie wieder glauben musst, dass ihr euch wieder seht. Nie wieder Hoffnung in etwas investierst, das gar nicht existiert. - instagram.com/milliskurven
"Und weißt du, was das schlimmste ist?"
"Man kann sechs Monate, ein Jahr, fünf Jahre ohne eine Person sein und es schaffen, nicht mehr an diese Person zu denken. Aber egal, wie viel Zeit vergeht, da wird es immer diesen Moment geben, an dem du ein Foto von ihm sehen wirst oder ein Stück von seinem Duft auf einer überfüllten Straße fangen wirst oder einen Menschen treffen wirst, dessen Adern aussehen, wie seine. Da wird es immer diese Nacht geben, an dem du unabsichtlich versuchen wirst, dich an seine Stimme zu erinnern, an den Klang seines Lachens. Und ja, im Endeffekt wirst du immer mit der gleichen Frage geplagt sein: "Was habe ich falsch gemacht?"" -pa_ty__
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